Bremsen bei Kolonnenfahrt

 

 

Im Jahre 1992 reifte in mir der Gedanke eine Fahrübung zu entwickeln, die helfen sollte, das Problem der Auffahrunfälle im Sicherheitstraining zu vermitteln. Nach langem Grübeln kam mir dann schließlich die, aus meiner Sicht, geniale wie einfache Idee für diese Übung.  Zu dieser Zeit war ich allerdings schon im Jahr 1994 angekommen! Den Sachverhalt begreifend, meinen Genius begreifend, textete ich was das Zeug hielt und sendete das ausgedruckte Dokument (Internet gab es damals noch nicht!) an die BMW Motorsport GmbH zu Händen von Herrn Josef W. Bücherl. Der Mann, seines Zeichens Leiter und Chef-Instruktor des BMW Fahrtrainings, mußte mir leider die Mitteilung machen, das BMW etwas schneller war und eine ähnliche Fahrübung etwas mehr als ein Jahr bereits im Programm hat!!! Ja da war ich nun Platt. Meine informellen Mitarbeiter (IM) hatten mich anscheinend nicht richtig informiert, denn ich war fest der Überzeugung, das es so eine Fahrübung noch nicht geben würde. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Dokument und seine Aussagen auch zu lesen.

 

 

 

Voraussetzungen:

- Teilnahme an der Übung Bremsen in der Kurve

 

 

Lernziel:

- Sensibilisierung für das Fehlverhalten "Fahren mit zu geringem Abstand"

- Können bei der Wahl des Sicherheitsabstandes überprüfen

- Ursachen für das eigene Fehlverhalten analysieren und auf Korrigierbarkeit überprüfen

 

 

Ablauf:

- siehe untenstehenden Beitrag

 

 

Erfahrungen des Teilnehmers:

- Man kann sich sehr verschätzen!

 

 

Hinweis:

- siehe untenstehenden Beitrag

 

 

Pylonenaufstellung:

- siehe untenstehenden Beitrag

 

 

 

 

 

 


 

Entwicklung einer Fahrübung zur Vermeidung von Fehlverhaltensweisen von Autofahrern bei der Abstandshaltung

 

 

 

Inhalt:

 

1 Einführung

2 Ursachen und Fehlverhalten von Fahrern bei der Abstandshaltung

3 Möglichkeiten zur Beseitigung des Fehlverhaltens

4 Entwicklung der Fahrübung "Bremsen bei Kolonnenfahrt"

4.1 Lernziele

4.2 Die Fahraufgabe

4.3 Instruktion des Fahrers

4.4 Aufstellung der Pylonen

4.5 Hinweise zur Auswertung der Fahraufgabe durch den Trainer

4.6 Möglichkeiten zur Beeinflussung des Ergebnisses der Fahraufgabe

5 Evaluation der Fahrübung "Bremsen bei Kolonnenfahrt"

6 Abschließende Bemerkungen

7 Literaturquellen

 

 


1 Einführung

 

 

Da es für den in der Polizeistatistik relevanten Unfalltyp "Auffahrunfall" bisher keine spezielle Fahrübung gab, erarbeitete ich die Übung "Bremsen bei Kolonnenfahrt". Die Grundlage für die Verhaltensbeeinflussung der Fahrer wird durch eine von mir entwickelte Klassifizierung der Ursachen, für das Fahren mit zu geringem Abstand, gelegt. Oder anders ausgedrückt; Ich unterscheide fünf Fahrertypen, welche aus unterschiedlichen Gründen ein und dasselbe Fehl-verhalten zeigen. Dies bildet die Basis für eine individuelle und effektive Verhaltensbeeinflussung durch den Trainer, nachdem die Fahrer durch die Fahrübung für das Thema sensibilisiert wurden.

 

 

 

2 Ursachen und Fehlverhalten von Fahrern bei der Abstandshaltung

 

 

Fehlverhalten: Fahren mit zu geringem Abstand

 

Die Ursachen sind in fünf verschiedene Komplexe (Fahrertypen) eingeteilt.

 

 

1. Unterschätzung des Abstandes

 

Dies läßt sich begründen durch die grundsätzlich vorhandenen Leistungsdefizite des Menschen bei der Schätzung von Entfernungen. Als weiterer Grund kann aber auch mangelnde Erfahrung beim Abstandsschätzen gelten.

 

2. Der Fahrer sieht keinerlei Gefahr in seinem Verhalten

 

Aufbauend auf vielfältige Erlebnisse hat der Fahrer die Erfahrung gemacht, das er auch kleine Abstände, selbst bei plötzlichem Bremsen des Vordermannes, "meistert". Seine Reaktionszeit schätzt der Fahrer als immer ausreichend kurz und damit jeder Situation gewachsen ein.

 

3. Der Fahrer sieht nur eine geringe Gefahr in seinem Verhalten

 

Der Fahrer erkennt zwar eine durch sein Verhalten ausgehende Gefährdung für sich und andere, aber aufgrund erwarteter großer Vorteile (Bsp.: schneller überholen zu können), hat der als gering wahrgenommene Nachteil (Bsp.: subjektiv geringe Gefahr zu verunfallen), kaum einen korrigierenden Einfluß auf das Fahrerverhalten. Ebenso kann sich das Interesse an der Ver-meidung von "großen" Nachteilen (Bsp.: Vermeidung von als unkomfortabel empfundenen Bremsvorgängen) gegenüber dem "kleinen" Vorteil des Sicherheitsabstandes auswirken.

 

4. Mangelhafte Anpassung an veränderte Verkehrssituationen

 

Aufgrund fehlerhafter Einschätzung der Entwicklung der Verkehrssituation mit den spezifischen Faktoren wie

* Abstand zum vorausfahrenden Kfz,

* Annäherungsgeschwindigkeit an andere Kfz,

* Geschwindigkeit und Verzögerung des vorausfahrenden Kfz und

* die Bremskraft des eigenen Kfz

ergeben sich für den Fahrer Situationen, in denen er auf ein anderes Kfz zu dicht auffährt. Das schließt nicht aus, daß der Fahrer nicht versucht, sich durch Betätigung der Bremse den Verkehrsbedingungen anzupassen, nur erfolgt dies meist zu spät oder in falscher Form.

 

5. Fahrer mit bewußt hoher Risikoaktzeptanz

 

Der Fahrer ist sich über die durch sein Verhalten entstehende Gefährdung im klaren und gibt sich durch mangelnde Rücksichtnahme gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zu erkennen.

 

 


 

3 Möglichkeiten zur Beseitigung des Fehlverhaltens

 

Die Änderung des Verhaltens wird durch eine Beeinflussung der verhaltenswirksamen Ursachen angestrebt. Da die 5 Ursachenkomplexe sich sehr stark unterscheiden, ist für ein effizientes Training eine getrennte Bearbeitung dieser Fälle unabdingbar. Bei den Punkten 1 bis 4 ist der Einflußfaktor Streß zu berücksichtigen und dem Fahrer entsprechend nahezubringen.

 

zu 1. In diesem Fall kann man es als ausreichend ansehen, das Schätzvermögen des Fahrers zu 

         trainieren.

 

zu 2. Die Aufgabe des Trainers besteht darin, dem Fahrer die Ursachen, Einflußgrößen und Grenzen der menschlichen Reaktionszeit sowie dessen Einfluß auf das Fahrgeschehen zu verdeutlichen. Dabei ist zu beachten, daß bisherige verkehrserzieherische Maßnahmen wie Appelle, Hinweise, etc. in Zeitschriften, Zeitungen und Fernsehen nicht die gewünschte Wirkung gezeigt haben. Es ist in diesem Fall erforderlich, daß der Fahrer selbständig ein oder mehrere, für ihn typische Fahrsituationen (unter Betrachtung des möglichen Konfliktfalles "Vordermann macht eine Vollbremsung") zumindest in der Theorie selbständig nachvollzieht. Diese gefährliche Situation praktisch nachzuvollziehen, verbietet sich aufgrund der Gefahr für Leib und Leben von allein.

 

zu 3. Als wichtigstes Ziel steht die Vermittlung der Größe des Gefährdungsausmaßes beim Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes. Der Fahrer soll die geringen Vorteile und großen Nachteile seiner Fehlverhaltensweise erkennen. Dazu gehört, daß der Trainer die Gefähr-dungseinschätzung des Fahrers ermittelt und die Interpretation des Gefahrenpotentials dem Verständnis des Fahrers anpasst.

 

zu 4. In diesem Fall muß der Trainer dem Fahrer die folgenden Sachverhalte und dazugehörige 

        Lösungsansätze vermitteln.

* Das Schätzen von Entfernungen ist schwierig und die Ergebnisse sind immer mit Unge-

   nauigkeiten behaftet.

* Die Verschätzung der (selbst gefahrenen) Geschwindigkeit ist nicht die Ausnahme, sondern die 

   Regel: Niedrige Geschwindigkeiten werden überschätzt, hohe Geschwindigkeiten werden 

   unterschätzt.

* Die Schätzung der Geschwindigkeit und der Verzögerung anderer Kfz ist vom eigenen Bewe- 

   gungszustand  abhängig und auch immer mit Ungenauigkeiten behaftet. Als Zeitbedarf für das 

   Erkennen des Ausmaßes der Geschwindigkeitsänderung eines vorherfahrenden Kfz und die 

  Adaption der Bremsstärke sind ca. 2 Sekunden zu veranschlagen.

* Bremst ein vorausfahrendes Kfz in der Annäherungsphase stark ab, so ist nicht die Reaktions-  

   schnelligkeit allein entscheidend, sondern auch die Anpassung der Bremsstärke an das voraus- 

   fahrende Kfz.

* Man gewöhnt sich an hohe Geschwindigkeiten: Vermindert man, nachdem man über längere

   Zeit mit höherer Geschwindigkeit gefahren ist, die Fahrgeschwindigkeit auch nur wenig, so 

   meint man schon besonders langsam zu fahren. Die Wirkung dieser Gewöhnung beginnt erst

   nach mindestens 4 Minuten wieder abzuklingen.

* Der Tachometer wird zur Korrektur fehlerhafter Geschwindigkeitseinschätzungen kaum

   genutzt - vor allem dann nicht, wenn eine Korrektur unter Umständen besonders notwendig

   wäre, nämlich in komplexen Verkehrssituationen.

 

zu 5. Dieser Fahrertyp ist mit den gängigen Methoden des Fahrtrainings nicht im Sinne der

        Einhaltung von Sicherheitsabständen beeinflußbar.

 

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Aufgliederung ist die, daß sich die Möglichkeiten zur Beeinflussung je nach Ursachenkomplex (Fahrertyp) extrem unterscheiden und eine (alle Möglichkeiten) zusammenfassende Ansprache der Problematik wenig sinnvoll wäre.

 

 

 

4 Entwurf der Fahrübung "Bremsen bei Kolonnenfahrt"

 

4.1 Lernziele

- Sensibilisierung für das Fehlverhalten "Fahren mit zu geringem Abstand"

- Können bei der Wahl des Sicherheitsabstandes überprüfen

- Ursachen für das eigene Fehlverhalten analysieren und auf Korrigierbarkeit überprüfen

 

4.2 Die Fahraufgabe

 

ist in zwei Teile gesplittet, die aber für den Fahrer ohne Unterbrechung zu absolvieren sind.

 

Teil 1: Dieser Teil hat die Aufgabe, den Fahrer möglichst intensiv zu stressen. Dadurch soll eine übervorsichtige Einstellung des Fahrers bei der Bewältigung des zweiten Teils vermieden werden. Geeignet wäre dazu unter anderem ein Slalom, bei dem zu Showzwecken auch die Zeit gemessen, aber nicht ausgewertet wird. Im Teil 1 kann der Fahrer auch aufgefordert werden, sein Können dadurch unter Beweis zu stellen, das er in einem extrem geringem Sicherheitsabstand dem Führungs-Kfz folgt.

 

Teil 2: Die vom Trainer auszuwertende Fahraufgabe besteht für den Teilnehmer darin, einem Führungs-Kfz (um eine Fahrspur versetzt) mit einem üblicherweise gefahrenen Abstand nachzufahren und auf eine Vollbremsung des Führungs-Kfz ebenfalls mit einer Vollbremsung zu reagieren. Ausgewertet wird vom Trainer dann der verbleibende Abstand zwischen beiden Kfz (nach dem Stillstand).

 

Die Fahraufgabe kann natürlich in großem Maße variabel gestaltet werden. Man kann den Teil 1 je nach Belieben gestalten oder sogar weglassen. Im Teil 2 könnte man vom Fahrer verlangen, auf die sich ständig ändernde Geschwindigkeit des Führungs-Kfz durch ständige Anpassung des Abstandes zu reagieren und auch seine Bremspedalbetätigung entsprechend dem Bremsverhalten (Aufleuchten d. Bremslichter ohne Verzögerungswirkung gemischt mit den verschiedensten Bremsmanövern) des Führungs-Kfz einzustellen.

 

 

4.3 Instruktion des Fahrers

 

Diese Instruktionen gelten für den einfachsten Fall (Führungs-Kfz fährt mit v = konst. und leitet auch nur eine Bremsung ein).

 

- Hinweise für den Fahrer zum Start und Ablauf des ersten Teils der Fahraufgabe

 

- Nach Beendigung des Teil 1, dem "bereitstehendem" Führungs-Kfz nachzufahren und sein  

   Tempo dem mit konstanter Geschwindigkeit (v = 50 ... ? km/h) fahrendem Wagen anzupassen

 

- Sodann die Hupe (Erschwernisfaktor u. Stressfaktor) zu betätigen und gedrückt zu halten

 

- Zum gegebenen Zeitpunkt einen deutlich durch Pylonen gekennzeichneten Spurwechsel 

   vorzunehmen

 

- Dann eventuell noch kurzfristig den Abstand zu korrigieren und durch Loslassen des  

   Hupenknopfes, seine Bestätigung für den eingestellten Sicherheitsabstand zu geben

 

- Auf eine Vollbremsung des Führungs-Kfz ebenfalls mit einer Vollbremsung zu reagieren

 

 

 


 

4.4 Aufstellung der Pylonen

 

Eine von vielen Möglichkeiten.

 

 

 

 

4.5 Hinweise zur Auswertung der Fahraufgabe durch den Trainer

 

Es sollte ein kurzes Einzelgespräch (da Zeitknappheit) direkt nach der Fahrübung mit jedem Fahrer durchgeführt werden, in welchem der Trainer sich nach den Gefühlen des Fahrers erkundigt sowie auf die Differenzen zwischen Simulation im Training und dem vielfältigen Geschehen (Gefahrenpotential) im alltäglichen Verkehr hinweist. Nachdem alle Teilnehmer des Trainings die Übung absolviert haben, empfiehlt es sich, ein abschließendes Gespräch durchzu-führen.

 

Kernpunkte der Abschlußbesprechung:

 

- Die Teilnehmer anregen, über ihre Wahl des Abstandes im Alltag nachzudenken

  "Egal was man hier im Training auch gemacht hat, es soll eigentlich alles nur dazu anregen,

   über das tägliche Verhalten im Verkehr nachzudenken. Wie wähle ich denn nun meinen

   Abstand im Alltag?"

 

- Interesse an der Ursachenanalyse für das eigene Fehlverhalten wecken

  "Interessant sind für jeden nun die Ursachen für das Fehlverhalten, insbesondere dann, wenn

   man sich ändern will. Welche Gründe kann es denn für zu dichtes Auffahren geben?"

 

- Der Trainer klassifiziert die Antworten der Teilnehmer entsprechend dem von mir erstellten

   Schema, bietet noch Hintergrundinformationen an und erarbeitet mit den Fahrern Lösungs- 

   vorschläge.

 

 

Hinweis: Der eventuell auftretende Effekt, daß nur die ersten 3 bis 4 Teilnehmer dem Führungs-Kfz mit zu geringem Abstand folgen, läßt sich durch das Beobachtungslernen erklären und kann ebenfalls als Erfolg (die Fahrer überdenken ihr Verhalten) gewertet werden.

 

 

 

4.6 Möglichkeiten zur Beeinflussung des Ergebnisses der Fahraufgabe

 

Der Fahrer soll zu der Erkenntnis kommen, daß man sich in der Wahl des Abstandes verschätzen kann und daß man dann, im Falle einer Vollbremsung des Vordermannes, unwiderruflich auf-fahren würde (Annahme: Kein Ausweg). Um einen negativen Abstand oder nahe Null nach dem Stillstand beider Kfz zu erreichen, bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung und/oder Verschlechterung der Bremsleistungen beider Kfz, welche auch genutzt werden sollten.

 

5 Evaluation der Fahrübung Bremsen bei Kolonnenfahrt

 

Eine wissenschaftlich exakte Bewertung der Wirksamkeit dieser Fahrübung kann ich aus Zeit- und Kostengründen nicht vorlegen. Auf der Grundlage von bereits durchgeführten Trainings bin ich der festen Überzeugung, daß die Eingliederung dieser Fahrübung in das Fahrtrainingsprogramm von großem Vorteil wäre. In den von mir durchgeführten Erprobungen der Fahrübung zeigten sich die Teilnehmer immer wieder über den nur noch geringen oder negativen Abstand zwischen beiden Kfz (nach dem Stillstand) überrascht. Eine Überprüfung der Wirksamkeit der Fahrübung in bezug auf die erzielte Verhaltensänderung wurde aufgrund des Umfanges der durchzuführenden Aktivitäten (Fahrverhaltensbeobachtungen vor und nach dem Training, Bilden einer Kontroll- und Experimentalgruppe, etc.) sowie der großen Anzahl der benötigten Versuchspersonen nicht angestrebt.

 

6 Abschließende Bemerkungen

 

Dieses Material stammt in seinen Grundzügen aus dem Jahre 1992 und wurde von mir bis auf das Hinzufügen des Punktes 5 und 6 sowie kleiner Korrekturen nicht wesentlich verändert.

Als neu und für besonders interessant halte ich die Differenzierung der Ursachen der Fehlver-haltensweise "Fahren mit zu geringem Abstand". Diese Gliederung in 5 Komplexe (Fahrertypen) ist, modifiziert auf die jeweiligen Fehlverhaltensweisen von Verkehrsteilnehmern, die wichtigste Voraussetzung zur gezielten Umsetzung von verhaltensbeeinflussenden Maßnahmen. Denn nur, wenn der Trainer die spezifischen Ursachen für ein Fehlverhalten erkennt und richtig einordnen kann, ist es ihm möglich, den Menschen und sein Problem direkt anzusprechen und effektiv zu Lösungsansätzen zu gelangen. Eine pauschale Ansprache der möglichen Ursachen und Folgen von Fehlverhaltensweisen ist reine, aber immer noch gern geübte Zeitverschwendung.

Die von mir entwickelte Fahrübung "Bremsen bei Kolonnenfahrt" stellt nach meinem Informationsstand ebenfalls ein Novum in der Vielzahl der Fahrübungen dar. Diese Übung stellt allerdings relativ umfangreiche Anforderungen an die Platzgröße, das Vorhandensein eines zusätzlichen Kfz mit Fahrer und an das Agieren des Trainers, so daß die Durchführung nicht unproblematisch, aber wirkungsvoll ist.

 

 

 

7 Literaturquellen:

 

- Aspekte der visuellen Wahrnehmung im Straßenverkehr, Zeitschrift für Verkehrssicherheit (ZVS) 33 (1987)

 

- Abstandswahrnehmung und Bremsverhalten von Kraftfahrern im fließenden Verkehr, ZVS 32 (1986)

 

 

 

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